Meine Erkenntnis
Nun hatte ich meine erste Session hinter mir und wusste nun, dass es das war was ich wollte.
Nur, wie sollte ich herausfinden was ich genau mochte und was mir so gar nicht zusagte?
Oder wo genau meine Vorlieben lagen?
Ich wusste um die Gefahren im BDSM Bereich und war dementsprechend ängstlich.
Ich fing eine "Spielbeziehung" mit einem Freund, Carsten, an. Wir waren beide Anfänger und hatten
beide keine Ahnung.
Wir vertrauten uns und wussten auf was wir uns einließen.
Wir sprachen über alle möglichen Themen aber auch Phantasien wurden untereinander ausgetauscht.
Ebenso wurden Filme, Bilder und Webseiten ausgetauscht, um so immer wieder zu sehen was uns
gefallen würde.
Sicher, ich hatte da auch noch die eine oder andere Hemmschwelle bei so manchen Phantasien, aber
er gab mir immer das Gefühl, dass es nichts gäbe was mir unangenehm sein sollte.
Bei unseren Spielen wusste ich nie was mich erwartet und/oder ob es mir wirklich zusagte. Es war
aber in Ordnung den ich konnte ihm Vertrauen.
Er hatte kein Problem damit aufzuhören wenn es für mich nicht mehr gegangen wäre.
So tasteten wir uns an verschiedene Spielvarianten heran.
Durch ihn erfuhr ich was mir gefällt, worauf ich reagiere und was ich so gar nicht mag.
Es geschah nichts gegen meinen Willen und auch nichts worüber wir nicht schon vorher mindestens
einmal Gesprochen hatten.
Carsten wurde so über Jahre hinweg zu meiner Erkenntnis.
Mit der Zeit merkte ich dann, das S/M Spaß macht, aber dennoch fehlte da irgendwas. Hatte ich
mich doch bei meinem Lehrer erfüllt gefühlt, so war es bei Carsten reiner Spaß.
Sicher wir haben uns an Grenzen heran gewagt und diese auch erweitert aber wir haben sie, wie ich
später erkannte, nicht verschoben.
Mir fehlte die Forderung...
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