Mein Mentor
Zwischenzeitlich lernte ich meinen Mentor kennen, Andreas.
Er war jemand der mich durch seine Erklärungen im Chat immer wieder beeindruckte. Das was er sagte
klang einleuchtend.
So kamen wir immer öfter in intensive Gespräche.
Obwohl wir uns noch nie real gegenüber standen, hatte er eine unbekannte Wirkung auf mich.
Mit der Zeit, in der mein Vertrauen und mein Verständnis wuchsen, lernte ich diese unbekannte
Wirkung zu deuten und zu benennen.
Für mich ist er eine Person die Dominanz ausstrahlt.
Genauso wie ich ihn respektierte und achtete, gab er mir das Gefühl das er dies ebenfalls bei
mir tat.
Ich mochte die Gespräche mit ihm, obwohl wir auch oft unterschiedlicher Meinung waren.
Seine Gedanken und Ansichten forderten mich in meiner Gedankenwelt und das gefiel mir.
Oft schüttelte ich den Kopf und wollte "Nein" sagen, aber wenn ich ehrlich zu mir selber
war, musste ich ihm Recht geben.
Ihm war es wichtig, dass ich meine eigene Meinung bilde und nicht nur etwas Nachsprach
was er oder andere meinten.
Er gab mir Hilfestellung und dennoch achtete er darauf mich nicht zu sehr zu beeinflussen.
Ich denke, dass es gar nicht so einfach ist, jemanden nicht zu beeinflussen. Denn alleine wenn
man mit jemanden über ein Thema spricht und seine Meinung kund tut, so ist es schon eine gewisse
Art der Lenkung.
Für ihn war es allerdings wichtig, dass ich verstehe was BDSM alles beinhalten
kann.
Er sah etwas in mir, das ich noch nicht sah oder nicht wahr haben wollte.
Durch ihn begriff ich z.B., dass es unterschiedliche Varianten im BDSM gibt.
Nein, ich meine nun nicht die facettenreichen Spielarten, sondern den Unterschied zwischen
Vorliebe und Neigung.
Ich erkannte, dass es unterschiedliche Intensionen bezüglich BDSM Neigungen gab.
Die Möglichkeit, die Andreas mir bot, mich selbst zu erkennen, gab mir die Sicherheit die ich
benötigte um meinen ganz persönlichen Weg einzuschlagen.
Mich nicht an irgendwelche Vorgaben zu halten, sondern wirklich meine ganz persönliche
Sichtweise zu entwickeln.
Auch wenn wir leider den Kontakt verloren haben, so weiß ich jedoch, dass du ab und an auf dieser
Seite vorbeischaust und möchte dir hier an dieser Stelle einfach Danke sagen.
Danke, dass du dir die Zeit genommen hast und versucht hast mir Hilfe zu geben so fern es
dir möglich war.
Genauso möchte ich mich bei dir bedanken, dass du da warst und mir zugehört hast als ich
am Boden war und alles hinter mir lassen wollte.
Ich danke dir Andreas AWG
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