Traumcocktail
Sicher bist du neugierig, wer hinter dieser Seite steckt und wie ich zum BDSM kam.
Dann werde ich euch damit mal langweilen ;-)
Ich bin 1972 geboren, bin allein erziehende Mutter und lebe in einer Partnerschaft.
Ich bin in einem behüteten Elternhaus, auf dem Land aufgewachsen, welches sicher seine Höhen
und Tiefen hatte.
Obwohl meine Eltern mich recht offen und eigenständig erzogen, gab es doch das ein oder andere
konservative Thema.
Mit 15 Jahren hatte ich meinen ersten Jugendfreund.
Im Nachhinein betrachtet, zeichneten sich schon damals gewisse Verhaltensmuster bei mir ab.
So z. B. machte es mir schon damals Spaß wenn sich mein Jugendfreund seine Küsse "erkämpfte".
Oft wenn er mich küssen wollte, drehte ich meinen Kopf ab. Nicht das ich böse auf ihn war oder ihn
nicht küssen wollte. Nein, im Gegenteil, ich wollte ihn ja auch küssen und er wusste es.
Oft musste er mich also dazu also Nötigen.
Ich kokettierte so lange vor ihm herum bis er mich soweit hatte, dass ich meinen Kopf nicht mehr
abwenden konnte.
Er merkte schnell was ich wollte und was ich nicht wollte und er akzeptierte es.
Schnell wurde mir jedoch beigebracht, dass sich solche Verhaltensweisen nicht für ein anständiges
Mädchen gehören und so verbann ich es in mein Unterbewusstsein.
Damals fanden die wenigsten Aufklärungen, bezüglich Sexuallität, im Elternhaus statt.
So auch bei mir...Aufklärung war Aufgabe der Schule. Ja, wir hatten eine tolle Aufklärung.
Da gibt es die Bienchen und die Blümchen...
Sexuallität war eines der konservativen Themen in meinem Elternhaus.
Ich erinnere mich noch daran wie meine Mutter mit hochrotem Kopf neben mir saß und mir erklärte:
" Es gibt dinge zwischen Mann und Frau, die Frau einfach tun muss." "Wenn du einmal bumsen
(meine Güte kostete sie das Wort Überwindung) willst, komm vorher zu mir und wir lassen
dir die Pille verschreiben."
Das war sie also, meine Aufklärung.
Mit 17 ½ hatte ich dann mein erstes "Mal".
Neugierig auf die Welt des unbekannten wollte ich auch die eine oder andere Erfahrung sammeln.
Aber wieder gehörte es sich nicht Sex an "ungewöhnlichen" Orten zu haben. Sex findet
ausschließlich im Schlafzimmer statt und im dunklen.
Wieder verbannte ich meine Sehnsüchte in mein Unterbewusstsein.
Ich verstand nicht, was am Sex so toll sein sollte. Für mich entwickelte es sich dazu, das
ich "es" einfach über mich ergehen lies, weil "es" ja zu einer Beziehung "dazugehört".
Oft stellte ich mir die Frage ob ich überhaupt in der Lage dazu wäre, Gefühle dabei zu empfinden.
So vergingen die Jahre.
Ich war glücklich und zufrieden, nur irgendetwas fehlte und ich konnte nicht sagen was. Wie soll
man auch etwas benennen oder gar danach suchen, wenn man nicht weiß was es ist, was einem fehlt?
Mit 27 Jahren lernte ich dann einen Mann kennen, damals und für sehr lange Zeit, meine große Liebe.
Durch ihn veränderte sich mein Leben.
Nicht nur das er mir beibrachte auch mal an mich zu denken, auch fühlte ich das erste mal
Gefühle beim Sex (damals was Sex und Geschlechtsverkehr noch das gleiche bei mir).
Bei ihm erlebte ich mein erstes Fesselspiel.
Als er die Beziehung beendete, war ich von meinen Gefühlen und Erfahrungen mit ihm total
durcheinander.
Hatte ich doch tatsächlich an Fesselspielen Spaß gefunden und konnte ich doch so die Gefühle
richtig erleben, die durch mich hindurch gingen.
Damals war die Zeit als Internet erschwinglich wurde für Ottonormalverbraucher.
Als allein erziehende Mutter konnte ich abends nicht oft weg gehen. Und so wurde das I-Net zu
meinem Tor in die Außenwelt.
Ich fand einen Chat, in dem es um Fesselspiele ging. Nein, kein Cybersex…..Gespräche, richtige
Gespräche fanden dort satt...
=>Weiter gehts unter der Rubrik "Mein Lehrer"<=